Prämien und Urkunden des Landes für langjährige aktive Feuerwehrleute

Dienstag, 12. Juni 2012

Bricht ein Feuer aus oder ereignet sich ein Unfall, – die Freiwillige Feuerwehr ist stets zur Stelle, um Erste Hilfe zu leisten und Leben zu retten.

In der Gemeinde Ebsdorfergrund sind rund 220 aktive Feuerwehrkameradinnen und – kameraden im Einsatz, die einen großen Teil ihrer Freizeit in den Dienst zum Schutze und Wohle der Allgemeinheit stellen. Viele von ihnen engagieren sich bereits seit einigen Jahrzehnten ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr.

Anerkennungsprämie

„Da kommen richtige Berufsjahre zusammen“, sagte Bürgermeister Andreas Schulz während der Gemeindevertretersitzung am 04.Juli 2012 in Dreihausen. Im Rahmen dieser Sitzung fand erstmalig eine Ehrung für langjährige ehrenamtliche Dienstzeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr statt, bei der  19 Feuerwehrkameraden eine Urkunde verliehen bekamen und mit einer Anerkennungsprämie ausgezeichnet wurden.

Diese Prämie des Landes Hessen wurde nach Jahren gestaffelt:

Für zehn Jahre gab es 100 Euro, für 20 Jahre 200 Euro, für 30 Jahre 500 Euro. Und diejenigen, die seit 40 Jahren aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr sind, erhielten 1 000 Euro.

Einsatzbereitschaft und Sachverstand

„In dem Moment da zu sein, wenn jemand in Gefahr ist und Hilfe braucht, erfordert Vorbereitung und Einsatzbereitschaft, aber auch Sachverstand,“ so der Bürgermeister in seiner Rede und bezog sich auf die zahlreichen Fort – und Weiterbildungen sowie die Übungen an den Wochenenden, bei denen die Feuerwehrkameradinnen – und kameraden ihre Freizeit einsetzen, um im Notfall den Mitbürgerinnen und Mitbürgern helfen zu können.

„Menschen, die sich über Jahrzehnte in den Einsatzabteilungen freiwillig engagieren, hätten es verdient, ein bis zwei Jahre früher in Rente gehen zu können“, meinte Bürgermeister Andreas Schulz weiter, bevor er gemeinsam mit Gemeindebrandinspektor Wilfried Eucker die Urkunden überreichte, und bedankte sich abschließend noch einmal ausdrücklich im Namen des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, aber auch bei den Angehörigen, die Verständnis haben, „wenn auf Sie verzichtet werden muss, weil Sie ihrer Tätigkeit für die Feuerwehr nachgehen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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