Gemeindevertretung beschließt Resolution gegen Stellenkürzung bei den Universitätskliniken (UKGM) in Marburg und Gießen

Dienstag, 28. Februar 2012

Gegen den Plan bis zu 500 Stellen an den Unikliniken in Marburg und Gießen abzubauen und damit viele Menschen in die Arbeitslosigkeit zu schicken, beschloß die Gemeindevertretung der Gemeinde Ebsdorfergrund am Montag eine Resolution.

Die SPD-Fraktion hatte einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, um auf die aktuelle Entwicklung zeitnah zu reagieren.

Die Gemeindevertreterin, Dr. Martina Merz-Preiß, begründete die Initiative damit, dass bislang nur wirtschaftliche Gründe für den massiven Stellenabbau genannt worden seien, obwohl noch vor kurzem von Gewinnen die Rede gewesen war. Die Gemeindevertretung merkte in ihrer beschlossenen Resolution an, dass die Interessen von Patientinnen und Patienten und den verbleibenden schon jetzt hoch belasteten Kolleginnen und Kollegen auch berücksichtigt werden müssen. Der Kahlschlag darf nicht zu Lasten der Versorgung und der Arbeitsbedingungen gehen. Frau Merz-Preiß sah aber auch die gesamte Region und besonders die Gemeinde Ebsdorfergrund betroffen. Die Entlassungen sorgen für Arbeitslosigkeit, Einnahmeverluste bei den Betroffenen und den Städte und Gemeinden und zu negativen Strukturveränderungen.

Die negativen Folgen der Privatisierung gipfelt nun in einen drohenden weiteren massiven Stellenschnitt. Zuerst müsse eine unabhängige Überprüfung stattfinden, bevor der Kahlschlag die ganze Region trifft, so Merz-Preiß.

 

 


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