Lob für ehrenamtliche Mandatsträger in Ebsdorfergrund von Bürgermeister

Dienstag, 10. Januar 2012

„Über alle Parteigrenzen haben auch im Jahr 2011 die kommunalpolitisch Aktiven in der Gemeinde das Kostbarste, was ein Mensch anderen schenken kann, zur Verfügung gestellt – nämlich ihre Zeit“, lobt Bürgermeister Andreas Schulz die knapp 100 Mandatsträger im Gemeindevorstand, der Gemeindevertretung und in den Ortsbeiräten für ihr Engagement auch im abgelaufenen Jahr.

„Leider wird der Einsatz dieser MitbürgerInnen für die Allgemeinheit oft viel zu gering geschätzt“, deshalb wolle er mit der Bekanntgabe der Anzahl der vielen Sitzungstermine wieder einmal quantitativ die Arbeit belegen, die die ehrenamtlich Tätigen für die Gemeinde Ebsdorfergrund leisten. Im Jahr 2011 fanden 6 Gemeindevertretersitzungen in den verschieden Ortsteilen der Gemeinde statt. Dabei wurden 78 Tagesordnungspunkte bewältigt. Zur Vorbereitung der Sitzung der Gemeindevertretung gab es darüber hinaus 14 Ausschusssitzungen mit insgesamt ebenfalls 68 Tagesordnungspunkten. Dabei zeigt sich, dass die Bedeutung der Ausschussberatungen ein stärkeres Gewicht bekommen hat. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Ebsdorfergrund tagte 14 mal und absolvierte 340 Tagesordnungspunkte. Darüber hinaus gab es zwei Sitzungen der Leiter der Bürgerbüros mit dem Bürgermeister, in denen 19 Tagesordnungspunkte bearbeitet wurden. 40 Ortsbeiratssitzungen zeugen von der Arbeit der Ortsbeiratsmitglieder in den Ortsteilen. Aber nicht nur die Teilnahme an den Sitzungen selbst verursacht einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, auch die Vorbereitung darauf ist zeitintensiv. So kommt zu den vielen Sitzungsstunden eine oft ebenso lange Zeit der Beschäftigung zu Hause auf die Mandatsträger durch die Sitzungsunterlagen zu. Fraktionssitzungen, Arbeitskreissitzungen, weitere Mandate z.B. im Kreis und ehrenamtliche Arbeit im Verein kosten weiter viel Zeit, die die Aktiven für das Gemeinwesen aufbringen, um ihrem Mandat im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Die 11 Ortsbeiräte im Ebsdorfergrund bewältigten insgesamt 167 Tagesordnungspunkte.

„Ohne die Bereitschaft zu diesem ehrenamtlichen Engagement auf der untersten staatlichen Ebene würde es keine Demokratie geben“, weist Bürgermeister Andreas Schulz auf die Unverzichtbarkeit der vor allem in der Kommunalpolitik ehrenamtlich Tätigen hin. „Unsere Demokratie wäre ohne die Freizeitpolitiker nicht denkbar“, so der Bürgermeister

Besonders in einer Zeit, in der es nicht immer mehr zu verteilen gibt, ist das Engagement anerkennenswert. Es spricht für und nicht gegen das politische Klima im Ebsdorfergrund, dass der Gemeindehaushalt 2011 nur gegen die Stimmen der Fraktion der Grünen /Bündnis 90 von der Gemeindevertretung und den Ortsbeiräten beschlossen worden ist. Auch deshalb spricht der Bürgermeister allen ehrenamtlich Tätigen ein herzliches Wort des Dankes aus und hofft auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Vertretern aller Fraktionen, Ortsbeiräten und Parteien/Wählergruppen zum Wohle der Gemeinde Ebsdorfergrund die er nach wie vor gut aufgestellt für die Zukunft sieht.


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