Müllabfuhr in der „kalten“ Jahreszeit

Donnerstag, 22. Dezember 2011

- Lesen Sie hier, was Sie in dieser Zeit insbesondere
bei der  B i o m ü l l a b f u h r  beachten sollten -

Bald könnte die „kalte“ Jahreszeit mit viel Schnee im Gemeindegebiet Einzug halten. Schnee, Matsch und Eis bereiten dann nicht nur den Verkehrsteilnehmern Schwierigkeiten, sondern teilweise auch unserer Müllabfuhr. Die Fahrt der großen Entsorgungsfahrzeuge ist oftmals durch Schnee- und Eisglätte beeinträchtigt.

In unserem Gemeindegebiet gibt es steile und schmale Straßen. Kommt ein schweres Müllfahrzeug hier einmal zum Rutschen, stellt dies eine große Gefahr für Fußgänger, Autofahrer und Gebäude dar. Straßen, die mit einem PKW zu befahren sind, sind jedoch nicht zwangsläufig auch mit einem Abfallsammelfahrzeug, welches ohne geladene Abfälle bereits rund 15 Tonnen wiegt, zu befahren. Auch der Einsatz von Schneeketten schafft teilweise keine Abhilfe. Zudem behindern Schneeberge und insbesonders parkende Fahrzeuge oft das Anfahren bzw. Durchfahren der Straße.

Um die Entsorgung, auch in der „kalten“ Jahreszeit problemlos durchführen zu können, sind die Mitarbeiter der Müllabfuhr auf Ihre Hilfe angewiesen:

  • Achten Sie bitte darauf, dass Sie Ihre Fahrzeuge zumindestens an den Müllabfuhrtagen so parken, dass die Müllfahrzeuge ohne Probleme anfahren und vorbeifahren können.

Gerade bei winterlichen Straßenverhältnissen kann nämlich das Befahren der Straßen, wie oben bereits erläutert, für die Müllabfuhrentsorgungsfahrzeuge mit einem entsprechenden „Risiko“ für die dort parkenden Fahrzeuge verbunden sein.

  • Die Abfallgefäße für die Entleerung sollten stets so bereit stehen, das diese ohne Schwierigkeiten  und Zeitverlust entleert werden können

Damit im übrigen bei der frostigen Witterung insbesondere bei der Biomüllabfuhr keine „Probleme“ auftreten, weil der Inhalt der grünen und schwarzen Gefäße oftmals angefroren ist und unter Umständen dann die Gefäße nicht oder nur teilweise entleert werden können, schafft hier in der Regel vorausschauendes Handeln entsprechend Abhilfe:

  • Die Abfallgefäße für die Entleerung sollten stets so bereit stehen, das diese ohne Schwierigkeiten  und Zeitverlust entleert werden können.
  • Um ein Festfrieren der Bioabfälle am Boden des Abfallgefäßes zu vermeiden, ist es zwar ratsam den Boden des Gefäßes mit Papier oder Pappe auszulegen, ein Festrieren der Bioabfälle am Gefäßrand kann hierdurch jedoch vermutlich nicht verhindert werden, so dass neben dem Auslegen des Gefäßbodens grundsätzlich empfohlen wird, das Bioabfallgefäß mit einem kompostierbaren Abfallsack (z.B. aus Papier oder Maisstärke), die im Handel erhältlich sind, auszukleiden und dann in diesen die Bioabfälle hineinzufüllen bzw. die kompostierbaren Abfälle bereits im Haushalt in kompostierbaren Müllbeuteln zu sammeln.
  • Pressen Sie den Inhalt nicht zusammen, sondern achten Sie auf eine möglichst lockere Befüllung der Abfallgefäße.
  • Achten Sie darauf, dass keine überflüssige Nässe in Ihrem Gefäß entsteht: Wickeln Sie nasse Abfälle in Papier ein. Küchenkrepp, Papiertüten von Backwaren oder ähnliches helfen Ihnen beim Vorsortieren. Aber Achtung: Niemals Plastikbeutel oder Plastiktüten in die Biogefäße geben!!
  • Die unterste Schicht in Ihrem Abfallgefäß sollte aus trockenem Abfall bestehen.
  • Bewahren Sie Ihre Abfallgefäße nach Möglichkeit an einem frostsicheren Platz, z.B. in der Garage oder im Kellerabgang auf.
  • Überprüfen Sie Ihr Abfallgefäß am Entleerungstag und versuchen Sie den Inhalt gegebenenfalls vorsichtig zu lockern und zu lösen.

Bei Beachtung der vorgenannten Hinweise dürfte eine ordnungsgemäße Entleerung der Abfallgefäße eigentlich problemlos möglich sein.

Sollte jedoch der Inhalt der Abfallgefäße derart an den Gefäßen festgefroren sein, dass der Inhalt bei den Entleerungsversuchen trotz des Einsatzes der „Rüttelfunktion“ nicht heraus fällt, wobei es möglicherweise durch die vermehrten Entleerungsversuche zu Schäden an den Abfallgefäßen kommen kann, hat unser Müllabfuhrunternehmen dann leider nur die Möglichkeit, die Abfallgefäße ungeleert zurück zu lassen.

Dass derartige Fälle auftreten können, zeigt sich während der „kalten“ Jahreszeit jedes Jahr wieder auf ein Neues. Deshalb machen wir auf die möglicherweise auftretende Problematik ausdrücklich aufmerksam.

Sollten an den Abfallgefäßen Schäden auftreten, bitten wir Sie, sich mit dem zuständigen Fachbereich Bauen, Planen und Umwelt der Gemeindeverwaltung unter der unten angegebenen Rufnummer in Verbindung zu setzen. Unser Müllabfuhrunternehmen wird dann im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Servicetouren für eine Ersatzgestellung sorgen.

Für den Fall, dass gegebenenfalls eine Entleerung der Abfallgefäße auf Grund der Witterung nicht erfolgt, wofür wir um Verständnis bitten, macht der Fachbereich Bauen, Planen und Umwelt der Gemeindeverwaltung darauf aufmerksam, dass man sich in diesem Falle grundsätzlich mit dem zuständigen Fachbereich in Verbindung setzten sollte, damit eine entsprechende Lösung des „Problems“ herbeigeführt werden kann.

Sollten ganze Straßenzüge wegen Glätte einmal nicht abgefahren werden können, bemühen wir uns selbstverständlich, möglichst schnell eine nachträgliche Entleerung durchzuführen. Bitte haben Sie Verständnis für die Müllwerker, die in dieser Jahreszeit häufig in „gefährliche“ Situationen geraten und oft entscheiden müssen, ob sie eine Straße befahren ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Wir bitten um besondere Kenntnisnahme und Beachtung.

Für Rückfragen steht Ihnen der Fachbereich Bauen, Planen und Umwelt der Gemeindeverwaltung unter der Rufnummer  0 64 24 / 304-31 (Herr Klingelhöfer) gerne zur Verfügung. Gerne können Sie sich aber auch persönlich oder bei E-Mail (klingelhoefer@ebsdorfergrund.de) an den zuständigen Fachbereich wenden.


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