Fertigstellung des „Gebrannten Bergweges“ in Dreihausen

Dienstag, 31. Mai 2011

Immer öfters zeigt sich in der Gemeinde Ebsdorfergrund, dass man „gemeinsam mehr erreichen kann“, denn wieder einmal wurde in einer konzertierten Aktion mehrerer Beteiligter ein Gemeindeweg ausgebessert und instandgesetzt.

Schlagloch an Schlagloch auf einer Strecke von ca. 400 Metern machten den „Gebrannten Bergweg“ in Dreihausen für Autos nahezu unbefahrbar und für Fußgänger sehr beschwerlich.

„Dabei wird dieser Weg sehr häufig genutzt,“ berichtete Ortsvorsteher Lothar Heidt.

Das liege unter anderem daran, dass der „Gebrannte Bergweg“, der seine Fortsetzung bis ins Dorf hinein findet, zu verschiedenen Zielen führe und unterschiedliche Funktionen erfülle, so Bürgermeister Andreas Schulz und erläuterte weiter:

„Zum einen führt der Weg zur OHGV- Schutzhütte und ebenso zur Skihütte des Dreihäuser Skiclubs. Außerdem dient der `Gebrannte Bergweg´ als Wanderparkplatz zum Einstieg in den Ebsdorfergrund-Rundwanderweg.“

Aber auch von Waldspaziergängern, den Jagdgenossenschaften und den Landwirten werde der Weg genutzt, fügte Gerhard Walter von der Jagdgenossenschaft Dreihausen-Roßberg hinzu.

Aus all diesen Gründen war es den Beteiligten ein Bedürfnis, den Weg wieder instand zu setzen.  Und so wurden in einer gemeinsamen Aktion mit der Jagdgenossenschaft Dreihausen-Roßerg, dem OHGV Dreihausen, dem Skiclub und der Gemeinde Ebsdorfergrund rund 2/3 des Weges ausgebessert und wieder befahrbar gemacht. Außerdem wurde die Entwässerungsfunktion durch Gräben auf beiden Seiten des Weges wieder hergestellt.

Der OHGV, der vergangenes Wochenende sein 60-jähriges Bestehen feierte, hatte im Vorfeld den Stichweg, d.h. einen Abzweig zu seiner Hütte, der bis in die Gemarkung Leidenhofen reicht, selbst ausgebaut.

Für die Instandsetzung des „Gebrannten Bergweges“ wurden insgesamt 9000 Euro investiert, wovon die Jagdgenossenschaft sowie der OHGV jeweils 1000 Euro stifteten. Mit 200 Euro beteiligte sich der Skiclub an der Maßnahme und die Gemeinde gab die Restsumme hinzu.

„Die Ausbesserung des letzten Drittels für ca.6000 Euro ist für nächstes Jahr vorgesehen,“ so der Bürgermeister. Die Gesamtkosten werden sich dann auf rund 15 000 Euro belaufen, wenn wieder alle mit machen.


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